Dresdner Kühlanlagenbau GmbH

Dresdner Kühlanlagenbau GmbH

Kunde:

Dresdner Kühlanlagenbau GmbH
Werdauer Straße 1-3
01069 Dresden

Branche:

  • Kühl- und Tiefkühlzellen
  • Anlagenkonzepte
  • Klimatechnik

Projektinhalte:

  • Mobile Unterlagen zur Arbeitssicherheit
  • Zielgruppenarbeit und -segmentierung
  • Single-Source-Publishing
  • Prozess- und Kostenoptimierung
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Sichere Service-Unterlagen per App

Wie verteilt man Unterlagen zur Arbeitssicherheit und zum Umweltschutz an mehrere hundert Monteure deutschlandweit? Die Antwort der Dresdner Kühlanlagenbau GmbH war bisher eine umfangreiche, regelmäßig aktualisierte Loseblattsammlung. Im Prinzip eine zuverlässige Lösung, aber kosten- und zeitintensiv und schwierig in der Handhabung vor Ort. In Zusammenarbeit mit der doctima GmbH entwickelte die Dresdner Kühlanlagenbau GmbH (DKA) deshalb den Plan, alle Informationen als Unternehmens-App auf dem Smartphone bereit zu stellen.

Die Dresdner Kühlanlagenbau GmbH (DKA) ist der größte herstellerunabhängige Kälteanlagenbauer in Deutschland und eine hundertprozentige Tochter der Dussmann Group. Der DKA liefert Kälte- und Klimatechnik für Handel, Gewerbe und Industrie. 600 Mitarbeiter an 25 Standorten in Deutschland sorgen dafür, dass rund um die Uhr kalt bleibt, was kalt sein soll.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor dafür ist eine moderne Serviceorganisation. Die fortschrittliche Fernservicezentrale des DKA wird ergänzt durch ein hochqualifiziertes und gut ausgestattetes Serviceteam. Über 300 Monteure (Tendenz steigend) bieten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr schnellen Service.

Die Anforderungen

In einem service-orientierten Unternehmen ist Servicekommunikation eine ständige Aufgabe. Bisher hatte die DKA ihre Monteure mit einem Loseblattwerk unterstützt, in dem Dokumente zur Arbeitssicherheit und zum Umweltschutz gesammelt wurden. Eine eingespielte Lösung, die jedoch einige Nachteile mit sich brachte. Denn die Verteilung im Unternehmen war ausgesprochen zeit- und kostenintensiv. Reaktionen auf spontan

entstehende Anforderungen waren nur mit Verzögerung möglich. Zudem entstanden hohe Druck- und Versandkosten. Es galt also Änderungen im Informationsbestand schneller und kontrollierter bei geringerem Kapitaleinsatz zu verteilen.

Gleichzeitig musste sichergestellt sein, dass alle Bestandsinformationen auch in einem neuen Kommunikationsinstrument übernommen werden. Auf der Ausgabeseite sollte der Informationsbestand dann als mobile Anwendung, PDF-Download und im Intranet bereitgestellt werden.

Doch die besten Inhalte nutzen nichts, wenn sie von der Zielgruppe nicht wahrgenommen werden. Deshalb war eine ansprechende Gestaltung und – noch wichtiger – eine hohe Usability der Lösung gefragt. Es sollte Spaß machen, mit dem Informationsprodukt zu arbeiten. Dazu gehört, dass Änderungen und ungelesene Nachrichten deutlich angezeigt werden. Dazu gehört auch, dass Aktualisierungen automatisch eingespielt werden. Dazu gehört vor allem aber, dass das Informationsprodukt einen Kommunikationskanal vom Servicemitarbeiter zum Informationsanbieter eröffnen soll: Durch eine Bewertungs- und Kommentarfunktion nimmt der Servicemonteur direkt Einfluss auf die angebotenen Inhalte und trägt so zur Verbesserung der Informationen bei.

Die Lösung

Zur Konzeption und Umsetzung dieser Aufgabe beauftragte der DKA die doctima GmbH in Fürth. In einem Initialworkshop analysierten die Experten von doctima die Anforderungen und entwickelten einen ersten Zielkorridor für die Lösung. Dabei zeigte sich: Nur mit einem neu aufgesetzten Redaktionsprozess lässt sich eine überzeugende Lösung umsetzen.

Kern des neuen Prozesses wurde eine Single-Source-Lösung auf Basis von SCHEMA ST4. Dort wurden bestehende Inhalte redaktionell überarbeitet und für die mobile Nutzungssituation optimiert. Parallel dazu startete die App-Entwicklung mit ersten Mockups und darauf aufbauend einem Funktions-Prototypen. Die Gestaltungs- und Funktions-Prototypen wurden der internen Zielgruppe vorgestellt und stießen dort auf viel Zustimmung, aber auch auf Ergänzungsvorschläge.

Ausgehend von diesem Feedback wurde nun der Export aus dem Redaktionssystem konfiguriert, um PDF und eine responsive HTML-Anwendung zu erzeugen. Die dazu gehörige hybride Android-App wird auf Basis von Bootstrap-HTML mit Adobe PhoneGap verpackt. Aktualisierungen erfolgen dadurch leicht über Mobile Device Management sobald sich das Gerät in Netzreichweite befindet. Redaktion und Verteilung der aktuellen Meldungen sowie Lesebestätigungen und Feedback werden über eine erweiterte TYPO3-Instanz abgewickelt. Insgesamt eine runde Lösung, die die Servicemitarbeiter vor Ort optimal unterstützt und an das Unternehmen anbindet.

Der Nutzen

Nach einem Jahr Produktivbetrieb sind alle Projektziele erreicht. Der Inhalt wurde vereinheitlicht, die Aktualität nach Rechts- und Sachstand ist deutlich verbessert. Reaktionszeiten sind verkürzt, Lesbarkeit und Zugänglichkeit erhöht, und nebenbei wurden die Verteilkosten gesenkt.

Die Nachweisbarkeit ist erreicht, was bereits beeindruckte Rückmeldungen von Auditoren und Großkunden zur Folge hatte. Die App hat auch einen motivierenden Charakter, sie kommt bei der Zielgruppe ebenso gut an wie bei führenden Mitarbeitern und hat im Unternehmen einen hohen Stellenwert, sodass Erweiterungen und zusätzliche ähnliche Anwendungen diskutiert werden.

Ihr direkter Draht zu uns

Benjamin Rauschenberger

Telefon: +49 (0) 911 975670 – 27
E-Mail: benjamin.rauschenberger@doctima.de

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