Bare Bones Terminology ist ein agiler Ansatz, den doctima entwickelt hat, um einfach und effizient konkrete Kommunikationsprobleme zu lösen. Uns geht es nicht um das Befolgen idealisierter, unternehmensweiter Prozesse oder Terminologie als Selbstzweck. Wir identifizieren die Probleme, die einen echten Schmerz verursachen, suchen nach möglichst einfachen Lösungen und bringen messbare Verbesserungen.​

Typische Probleme, für die Bare Bones Terminology Lösungen bietet:

  • Hoher Aufwand durch wiederkehrende Support-Tickets: Ihr Kundensupport bearbeitet gefühlt immer die gleichen Anfragen und das dauert. Ein möglicher Grund: GUI-Elemente in Ihrer Software stimmen nicht mit dem User Manual überein. Ihre Kunden können die gewünschten Tätigkeiten nicht ausführen und müssen jetzt lange auf die Bearbeitung warten.
  • Zusatzaufwände im Übersetzungsmanagement: Übersetzer:innen stellen für zahlreiche Zielsprachen immer wieder Rückfragen an die Technische Redaktion. Diese ungeplanten Zusatzaufwände belasten das Team neben der eigentlichen redaktionellen Arbeit.
  • Maschinelle Übersetzung ohne Kosteneinsparung: Die hohen Aufwände im Post-Editing machen die Übersetzung teurer als zuvor – statt günstiger.
  • Fehlerhafter KI-Einsatz: Der Kundenservice-Chatbot liefert kaum brauchbare Ergebnisse, weil Kunden mit anderen Suchbegriffen suchen. Eine Entlastung der Mitarbeiter bleibt aus.
  • Verzögerungen bei der Zollabfertigung: Produkte bleiben bei der Ausfuhr im Zoll stecken, weil Produkt- und Zollpapiere nicht übereinstimmen. Die Verzögerungen verursachen teils Mehrkosten im sechsstelligen Bereich.
Warum „Bare Bones“?
Weil wir Terminologiearbeit auf das Notwendigste und Ertragreichste herunterbrechen.
Bei uns gibt es keinen unnötigen Schnickschnack.

Grundprinzipien von Bare Bones Terminology

Wir arbeiten nach folgenden Prinzipien:

  • ​Fokus auf identifizierbare, messbare Kommunikationsprobleme
  • Schlanke Lösungen mit gezieltem Einsatz vorhandener Werkzeuge
  • Schnelle Umsetzung im eigenen Verantwortungsbereich
  • Agiles, iteratives Vorgehen
  • Messbare und sichtbare Verbesserungen

PowerWebinar „Bare Bones Terminology – Terminologie, aber in einfach“

Lernen Sie mit uns, wie Sie Terminologieproblememit wenigen, aber effektiven Schritten lösen und schnell in die Umsetzung kommen.

 

Umsetzung in wenigen Schritten

Weniger ist mehr. Deswegen besteht die Bare Bones Methode aus wenigen, einfachen, klar umrissenen Schritten:

  1. Konkrete Kommunikationsprobleme identifizieren und priorisieren.
  2. Die einfachste Lösung im eigenen Handlungsspielraum ermitteln.
  3. Die Lösung schnell und unaufwändig umsetzen.
  4. Den Erfolg der Lösung kontrollieren.

Das Beste: Sobald das Problem beseitigt wurde, nutzen Sie die Lösung und hören auf, weiter am Problem zu arbeiten. Sollte die Lösung noch nicht ausreichend sein, werden die Schritte erneut durchlaufen. Darin besteht die agile Komponente unseres Ansatzes: Wir gehen iterativ vor und fokussieren uns auf ein Problem nach dem anderen.

Der Prozess von Bare Bones Terminology
Bare Bones Terminology: Der Prozess

Die Unterschiede zum klassischen Terminologiemanagement

Wozu braucht es denn überhaupt Bare Bones Terminology? Es gibt doch schon so viel Theorie zu Terminologiemanagement.

In der Praxis scheitern viele Terminologieprojekte. Klassisches Terminologiemanagement ist aufwendig, langwierig und planungsintensiv. Oft wird versucht, einen umfangreichen unternehmensweiten Top-Down-Prozess auszurollen – und den Kolleg:innen die Mitarbeit aufzuzwingen. Der Anspruch: alle potenziellen Terminologieprobleme im gesamten Unternehmen lösen. Ein Anspruch, der in der Realität nie erreicht wird.

Die Folge: Terminologieprojekte laufen ewig, kommen nie in einen operativen Status, und alle Beteiligten sind unzufrieden.

Ohne Fokus auf überschaubare Probleme, die Menschen akut betreffen, lassen sich keine produktiven Ergebnisse erzielen. Kein Wunder, dass viele Technische Redaktionen mit Terminologie überfordert sind.

Bare Bones Terminology liefert deshalb konkrete, nachweisbare Ergebnisse. Keine präventiven Maßnahmen für theoretische Probleme.

Die Unterschiede im Überblick:

Herkömmliches Terminologiemanagement Bare Bones Terminology
Vorgehen nach klassischem Wasserfallmodell Vorgehen nach agilen Methoden
unternehmensweiter Top-Down-Prozess Bottom-Up-Prozess ausgehend vom eigenen Team
Involviert Motivation und Beteiligung von vielen Abteilungen Involviert wenige interessierte Beteiligte, die ein Interesse an der Lösung haben
Orientiert sich an Zielen und versucht so viel wie möglich gleichzeitig abzudecken Löst ein konkretes, messbares Problem nach dem anderen
Aufwendig, langwierig, planungsintensiv Schnell, lösungsorientiert, Anpassungen in der laufenden Arbeit (wenn nötig)
Erfolgskontrolle oft nicht vorgesehen Erfolgskontrolle als fester Bestandteil jeden Projekts

Haben Sie Fragen an Lena Krauß?

Lena Krauß, doctima GmbH

Sie möchten mehr über unseren agilen Terminologieansatz wissen oder darüber sprechen, wie ihn gemeinsam mit Ihnen umsetzen können? Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit mir und ich helfe Ihnen gerne weiter.

Artikel technische kommunikation 04/2025: Agil und lösungsorientiert, Lena Krauß, doctima

Agil und lösungsorientiert – technische kommunikation 04/2025

Terminologiemanagement ist für viele Unternehmen ein wichtiges Thema: Vor allem Technische Redaktionen sehen darin die Relevanz für ihre Arbeit. Sobald aber viele Beteiligte an einen Tisch gesetzt werden und ein großer Workload auf sie zukommt, schwindet die anfängliche Begeisterung. Nach mehreren frustrierenden Meetings bleibt dann nur noch Augenrollen, und die Aufgabe wird mit einem „Sollte man mal irgendwann machen“ auf der To-do-Liste immer weiter nach hinten geschoben. Die Probleme bleiben jedoch bestehen oder verschlimmern sich sukzessive. Die Frage ist deshalb: Geht es auch anders? Wir haben uns intensiv mit der Frage auseinandergesetzt und sind mit unserem Ansatz „Bare Bones Terminology“ zu einer Antwort gekommen.

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